Ringheim
Die jüngste unter den Freiwilligen Feuerwehren im Markt Großostheim ist die FF Ringheim. Auf dem ehemaligen Militärflugplatz wurde nach dem
2. Weltkrieg im Oktober 1948 die Genehmigung erteil, eine Siedlung zu errichten. In Anknüpfung an ein vor 500 Jahren aufgegebenes Dorf wurde die Siedlung Ringheim genannt.
Bereits im Mai 1949 waren die ersten sieben Doppelhäuser im Bau. Um den Brandschutz in dem schnell wachsenden Ortsteil sicherstellen zu können, wurde am 26. Februar 1950
eine Löschgruppe unter Leitung des Großostheimer Kommandanten aufgestellt. Die Unterbringung der Geräte fand zunächst in einer privaten Garage statt.
Später erfolgte sie in einem renovierten Gebäude des aufgelösten Fliegerhorstes. Neben Strahlrohren, Schläuchen usw. musste zunächst die 1939 außer Dienst gestellte Handspritze
aus dem Jahre 1881 ausreichen. Am 14. Oktober 1956 wurde dann auch der Ringheimer Löschgruppe eine Motorspritze zur Verfügung gestellt. Bedingt durch die weitere Ausweisung von Baugebieten wurde 10 Jahre später, am 18. Februar 1961, die Freiwillige Feuerwehr Ringheim auf Empfehlung der damaligen Kreisbrandinspektion selbständig. Das erste Feuerwehrfahrzeug war ein von der Bundespost gebraucht gekaufter Opel-Blitz, der in vielen Stunden in Eigenleistung zu einem brauchbaren Feuerwehrfahrzeug umgebaut wurde. Das erste neue Löschgerät war eine 1965 gekaufte Tragkraftspritze "TS 8/8". 1972 wurde für den inzwischen altersschwachen Opel-Blitz ein Tragkraftspritzenfahrzeug "TSF" gekauft. 1991 beschlossen auch die Mitglieder der Feuerwehr Ringheim ihren Dienst für das Gemeinwohl in der zentralen Feuerwache des Marktes zu erbringen. Nach der Eingliederung der Feuerwehr Ringheim in die zentrale Feuerwache des Marktes im Jahre 1991 wurde das Fahrzeug dann zu einem Kleinalarmfahrzeug umgerüstet und versah dort bis 1997 seinen Dienst. Der Feuerwehrverein Ringheim verfolgt heute vorrangig seine satzungsgemäßen Zwecke, nämlich die Stellung und Gewinnung der notwendigen Feuerwehrdienstleistenden für die kommunale Einrichtung Feuerwehr. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Förderung des Gemeinschaftslebens in der Feuerwehr. Finanziell unterstützt er dabei durch regelmäßige Zuwendungen den Löschzug 3. Ferner führt er für seine Vereinsmitglieder und für deren Partner das ganze Jahr über kameradschaftliche Veranstaltungen durch. Auch am allgemeinen Ortsgeschehen und am Vereinsleben von Ringheim nimmt er rege teil. So gehört zum Beispiel das jährliche Maibaumaufstellen schon zur guten Tradition, die durch den Feuerwehrverein wahrgenommen wird.
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Ringheim 1952 |
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